Osterbrunch 2006

Sonntag, 16. April 2006

Autor: Lt. jun. Grade Puschl



Feierlichkeiten der USS Danubia zum Erdenfest Ostern




Nachdem ich nicht zur Jahresfeier erscheinen konnte, da auf Risa die Wetterkontrollen verrückt spielten und dachten sie müssten den Vergnügungssüchtigen auch Schnee bieten, setzte ich alles daran mich zu dem Erdenfest „Ostern“ - das sehr gern immer wieder auf der USS Danubia gefeiert wird- wieder blicken zu lassen. Wenigstens die Subraumnachricht über meine Beförderung und andere wichtige Dinge habe ich erhalten, so dass ich wenigstens nicht ganz auf dem Trockenen saß.



Meine Anreise erfolgte am Sonntagabend. Nach kurzer Zeit bemerkte ich auch unsere Sicherheitschefin, die vom Captain angewiesen wurde, mich von der Luftschleuse abzuholen. Mit Stomek zeigte sie mir erst einmal eine neue Holodeckversion eines Cafés im Mittelalterstil. Mit offenen Augen stand ich da und bewunderte das Ambiente und vor allem den Geschmack des Crewmitgliedes, das das Programm entworfen hatte. 

Zur Überraschung für mich hatte sich Luriana Troi in Schale geworfen und stand als "Bedienung" für uns bereit. Das wunderte mich schon ein wenig. Ich hatte fast den Eindruck das sich Captain Sägg auf diese Weise bei mir entschuldigen wollte, dass er mich nicht persönlich begrüßen konnte, da er mit unserer Nummer 1 noch unterwegs war.


Nachdem wir gespeist und getrunken hatten, führte mich Kaner zu meinem Quartier und gab mir die Anweisung mich 5 Minuten später beim Captain zu melden, da dieser nun wieder an Board sei.



Dies tat ich dann auch. Es wurde ein schöner Abend mit Captain Sägg und seiner Nr. 1. Es wurden Geschichten aus den letzten Monaten ausgetauscht und ein Wenig über kommende Missionen und Aktionen gesprochen.


U ila konnte offenbar nicht mit ansehen, wie ich so da saß ohne einen Schluck von irgendwas. Also bot sie mir einen erlesenen Schluck unseres Kirschlikörs an. Nach kurzem Überlegen nahm ich das Angebot an. Da war mir allerdings noch nicht klar, das die Flasche nach rund einer Stunde schon wieder leer sei. Neuer Rekord dachte ich mir und beendet damit auch meinen Gedankengang.


Gegen Mitternacht beendeten wir die "Privataudience" und ich ging in mein Quartier zurück um am kommenden Tag fit zu sein.

 


Gegen 07:00 Uhr wachte ich auf und schaute ob nicht schon irgendwer auf der Danubia wach wäre. Dieses Phänomen trat eine halbe Stunde später ca. ein als sich U ila bei mir meldete, das ich mich im Quartier des Captains einfinden solle.


Etwas verwundert war ich schon darüber, kam der Aufforderung allerdings nach. Es stellte sich heraus dass ihr Replikator defekt ist, die Technik mal wieder viel zu tun hatte und sie vom altmodischen Kaffeekochen keine Ahnung hatte. Also übernahm ich ohne großen Widerspruch die Aufgabe der Versorgung der bald eintreffenden Gäste mit Kaffee.


Gegen 09:00 Uhr traf TeQ G. ein, die sich um die Verpflegung kümmern sollte. Tatkräftig half ich ihr dabei. Um 10:00 Uhr wurde der Türsummer erneut betätigt und es stand Botschafter Fridolin vor der Tür. Somit waren wir schon zu dritt in der Küche. So langsam begann ich mir Gedanken zu machen und fragte U ila, wie lange ihr Replikator denn noch defekt sei bzw. wann denn jemand von der Technik komme. Ich bekam nur als Antwort dass es ungewiss sei. 


Kurz vor 11:00 Uhr traf dann auch Kaner mit Stomek und Luriana Troi ein. Nach und nach trafen dann auch Narika Sil, Counselor Hama, Q und Bron thal, Trillinchen und T ressa ein. Qumpfer erschien etwas später auch. Mittendrin traf auch KaRe ein und ich dachte das nun der Replikator in Ordnung gebracht wird, aber dass war eine falsche Annahme. Er teilte mir mit, dass Feiertag wäre und er nicht eingeteilt sei zum Arbeiten.


So saßen wir in großer Runde und stießen zusammen mit einer Prosseco/Kirchlikörmischung an. Der offizielle Teil war damit eröffnet und Captain Sägg berichtete von den kommenden Ereignissen und wie weit die Vorbereitungen jeweils sind.


Nachdem der offizielle Teil vorüber war, ging es zum gemütlichen Teil über. Bron Thal kam auf mich zu und fragte mich, was ich denn von der Idee hielte in die Technik zu wechseln? Da staut sich im Moment die Arbeit. Hätte er sich seinen Kommentar erspart, dass sich eine Reinigung der Schaltkreise, wozu der Putztrupp leider nicht kommt, eine Menge Ausfälle sparen würde, hätte ich es mir vielleicht überlegt. So verging der Nachmittag mit Allerlei lustigen Geschichten.


Was nicht auffiel, selbst nicht als Botschafter Fridolin zweimal in seinen Vorratsraum gehen musste um neuen Prosseco, Original aus dem Prosseconebel, zu besorgen. Auch kümmerte sich niemand darum, dass eine Flasche nach der anderen von dem leckeren Kirschlikör geöffnet wurde. 


Erst am Abend als vor Fridolin plötzlich 7 Flaschen Prosecco und 3 Flaschen Kirschlikör standen, von den 3 Flaschen Sekt in der Küche sprechen wir gar nicht erst, machte ich mir schon Gedanken. Nach und nach hatten die Crewmitglieder des Captains Quartier verlassen und am Ende waren nur noch der Botschafter, Luriana Troi, NR.1 und Captain Sägg und meine Wenigkeit anwesend.


Aufgrund meiner Beobachtungen der letzten 24 Stunden wurde mir klar, das die Disziplin doch sehr nach-gelassen hat. An was es liegt kann ich nicht sagen, aber es könnte mit den Erfolgen in letzter Zeit zu tun haben: Der erneute Gewinn des Kostümwettbewerbs und dazu noch die Grüße und Glückwünsche von Admiral Forrest.


Also nahm ich mir Captain Sägg zur Seite und sprach ihn drauf an. Er wollte mich zwar an Counselor Hama verweisen, doch ich blockte diesen Vorschlag ab. Nachdem ich ihm meine Beobachtungen geschildert hatte musste er auch zugeben, das in letzter Zeit aufgrund des positiven Feedbacks zu unserem Schiff und den nicht endenden Missionen, die Disziplin schleifen gelassen worden war. Er hatte im Moment aber keine Lösung parat. Zum Glück hatte ich eine Lösung parat. Ein oder zwei Wochen in ein Disziplinierungscamp würden sicher Einiges bewirken. In der Zwischenzeit könnte auch das Schiff wieder voll funktionstüchtig gemacht werden.


Captain Sägg ging auf diesen Vorschlag ein, wobei ich ihm von einer Adresse abgeraten habe. Da soll es einen Planeten namens Both Kamp geben. Sie veranstalten zwar regelmäßig Seminare, aber von Disziplinverbesserungen hatte ich noch nie gehört.


Wir saßen dann noch eine Weile zusammen und trennten uns gegen Zwölf. Die Nacht endete kurz nach sieben und nach einem gemeinsamen Frühstück mit meinem Captain brachte er mich zur Luftschleuse. Und schon war ich wieder auf dem Weg nach Risa um dort für Sauberkeit zu sorgen.

U.S.S. DANUBIA

MISSIONSBERICHT