Missionsbericht Fedcon

Freitag, 21. Mai 2004

Sonntag, 23. Mai 2004



Autor: Fähnrich Puschel



Bericht zur Fedcon 2004




Sternzeit 2105,2112 


Nach dem genehmigten Urlaub von Captain Säg auf Ri(e)sa befinde ich mich in den Vorbereitungen zu meiner Aussenmission auf dem Planeten Erde.


Da die USS Danubia keine Möglichkeit hatte mich zur Erde zu bringen, sitze ich momentan in einem 2. Klasseabteil eines Sternenflottentransporters. Falls dieser pünktlich ist, werde ich zur Sternzeit 2105,2300 bei einem Ort namens Stendal landen. Von dort werde ich am nächsten Tag zu dem intergalaktischen Treffen namens Fedcon nach Bonn gebracht.


Die Ziele dieser Mission lauten:


  • Kontakt zu neuen Lebensformen schließen

  • Fähnrich Leeta und Fähnrich Alidar treffen



Sternzeit 2305,0533 Fähnrich Puschel

 

Vor mir sitzt Fähnrich Alidar, mit Augen, die mehr einem irdischen Chinesen ähneln, als einem Romulaner. Die Aussenmission wurde erfolgreich, trotz grosser Anstrengungen, beendet.


Wir befinden uns im Moment in einem Transporter, der mich an die Danubia erinnert: Die Technik, sprich in diesem Fall die Stabilisatoren, funktionieren nicht wirklich. Bei einer billigen Version eines Raktachinos und eines irdischen Croissants versuchen wir gerade wach zu werden.


Aber was geschah bisher?


Zur Sternzeit 2205,0405 wurde ich abgeholt um zur Fedcon gebracht zu werden. Trotz guten voran kommens kamen wir erst gegen 0930 in Bonn an. Meine erste Handlung war die Karte für die Veranstaltung zu holen und mein Gepäck unterzubringen.


Plötzlich werden meine Gedankengänge von Fähnrich Alidar unterbrochen.


„Sag mal Puschel, das Schwiezerdeutsch klingt doch irgendwie nach Klingonisch. Sind die manchmal irgendwie verwant?“


Mit einem „leicht“ verwirrten Gesichtsausdruck schaue ich Alidar an und weiß nicht wirklich was er von mir plötzlich will. Mit einem gekonnten ignorieren überspiele ich diese Frage mit den Gedanken: „Der Schock der Nacht steckt ihm wohl noch immer in den Knochen.“


Aber weiter mit dem Bericht:


Als ich im Besitz der Karte war und mich auf dem Gelände befand, kontaktierte ich Fähnrich Leeta: „Hier spricht Puschel. Wo befinden sie sich zur Zeit?“


Lachend und mit Stimmen im Hintergrund meldete sie sich: „Ich bin derzeit noch auf dem Zimmer einer bekannten und mache mich schick.“ Kopfschüttelnd antwortete ich: „Dann mach aber nicht zu lange, wir haben schließlich auch eine Mission zu erfüllen.“


„Immer mit der Ruhe. Ich bin bald unten.“ erwiederte sie ruhig und mit einem lachen in der Stimme. Ich beendete die Kommunikation.


Als nächstes ging ich zum Galileo 7 Stand, um zu sehen, ob die anderen Forumsmitglieder schon da waren. Allerdings fand ich außer der Orga niemanden und so begrüßte ich sie erstmal.


Auf der Suche nach Kontakt zu den Forumsmitgliedern begegnete ich Fähnrich Morn und begrüßte ihn herzlich. „Hi Morn. Na, doch den Weg hierher gefunden.“


„Ja natürlich, schließlich will ich doch wissen wie es meinem Mittagessen geht.“ erwiederte Morn grinsend. Ich erwiederte das grinsen und war froh, das ich in diesem Augenblick nicht allein mit ihm war.


(Anmerkung: Für die nächste Aussenmission beim Captain wache beantragen.)


Ich fragte ihn ob er schon Kontakt zu Forumsmitglieder hatte, das verneinte er aber.


In diesem Moment aktivierte sich mein Kommunikator. „Puschel, hier ist Alidar. Wo bist du gerade? Ich bin nun auch eingetroffen.“


„Komm am besten zum Galileo 7 Stand. Ich bewege mich nun auch dahin.“


„Ok, dann bis gleich.“


Ich verabschiedete mich erstmal bei Morn und ging wieder zurück zum Stand, wo nun auch schon erstens ein paar Mitglieder waren und zweitens auch schon Alidar mit einem blauen Wesen stand, wo ich als erstes dachte das es Leeta in geheimer Mission wäre.


Es stellte sich aber heraus, das es eine Bekannte von ihm war. Nach einem kurzen Plausch, bei dem wir den weitern Tagesablauf besprachen, wendete ich mich dann zu den Forumsmitgliedern und begrüßte erstmal alle recht herzlich.


Es war nun gegen 10.00 Uhr und ich begab mich wieder zu dem beliebten Treffpunkt des Galileo 7 Standes, wo ich auch völlig überraschend auf Trekot von der Sicherheit und auf Dinah traff. Es wurden kurze Gespräche geführt und dann gingen wir unserer Wege. Ich fragte mich aber schon ein bisschen, warum mir nichts von der Anwesenheit der Sicherheit berichtet wurde und ging davon aus, das es ein Kurzfristiges Vorhaben gewesen sein muss, was Captain Säg gestattete. Inzwischen war es kurz vor 11.00 Uhr und ich kontaktierte erneut Leeta, die aber noch immer auf dem Zimmer war.


 Also begab ich mich in das Panel von Anthony Montgomery. Es war sehr unterhaltsam: „Bewaffnet“ mit einer Videokamera betrat er die Bühne und schwenke über die großen Applaus spendenden Zuschauer. Leider ging das Panel nicht sehr lang, sondern nur eine dreiviertel Stunde. In dieser Zeit erzählte er aber einiges über Dreharbeiten und beantwortete auch sehr locker die Fragen der Fans. Am Ende gab er noch ein Hip Hop Ständchen zum besten, was wirklich gut klang.


Um 11.45 Uhr war es leider auch schon wieder beendet und ich begab mich erneut in die zweite Etage um zu schauen wie es mit weiteren Autogrammen aussah, die ich mir dann auch holte. Danach traff ich dann endlich Leeta. Wir unterhielten uns einen Moment und ich sagte noch einer gemeinsamen Freundin hallo. Dann wurde es Zeit was zu essen.


Da ca. 13.00 Uhr das Forumstreffen anstand ging ich schon einmal zum Galileo 7 Stand, da ich dort noch etwas vorbereiten wollte.


Als ich eintraff war mal wieder ausser der Orga niemand da und ich wartete noch ein weilchen. Da aber kurz vor eins noch niemand weiter da war, stellte ich trotzdem schon einmal den Kuchen raus und bot der Orga welchen an, die Teilweise ja sagte, wie René, und auch dankend ablehnte, wie Kalle, da er schon gegessen hatte.


Langsam füllte sich aber der Platz mit Forumsmitgliedern und plötzlich waren wir mitten im Treffen. Als erstes wurden erstmal die neuesten Mitglieder herzlich begrüßt und es wurde fleißig Kuchen gegessen. Dann kam noch ein weiterer Kuchen mir einer Schüssel voll Muffins und die „Fressorgie“ konnte beginnen. Allerdings hatten die meisten nicht wirklich viel Hunger und so blieb einiges übrig.


Gegen 14.00 Uhr war es auch schon wieder vorbei und ich bereitete mich auf die Autogrammstunde im Hauptsaal vor, wobei ich leider sagen muss, das ich mit der Nummer 830 nicht wirklich bei den ersten dabei war.


Da es erstmal bis 200 ging, wanderte ich erneut in die zweite Etage, in der Hoffnung, die restlichen Autogramme zu ergattern, was auch der Fall war.


Da es letztes Jahr ziemlich rasch voran ging im Hauptsaal, hielt ich mich meist mit ein paar anderen Mitgliedern am Stand auf und wartete was geschah. Mehr konnten wir auch nicht weiter tun, da in Sachen Programm nicht wirklich was los war.


Nach zwei Stunden wurde mir langsam eins klar: Mit der Autogrammstunde wird bei mir nichts, da sie gerade mal bei den Nummern 400 – 600 waren.


17:30 Uhr wurde dies bestätigt. Die Autogrammstunde wurde nicht auf 800 erweitert, da es die Zeit nicht zulies. Grund des langsamen voran kommens: Nichele Nichols war nicht mehr die jüngste. Aber statt das die Fedconorga sie, wie vor zwei Jahren Walter König, extra gesetzt hätte, so das man sich zwar nochmal anstellen müsste, aber dafür die restlichen Autogramme schnell geschrieben werden konnten, ließ man sie sitzen und verlangsamte das ganze extrem. (Vergleich: Letztes Jahr kamen die ersten 1000 – 1200 am Samstag durch). Zum Glück hab ich mir die Zeit des wartens aber immerhin dazu genutzt Kontakte zu knüpfen und so lernte ich eine junge Dame kennen die aus Cuxhaven kam.


Nun gut, dies konnte man nun nicht ändern und da mein Magen knurrte, ging ich zu ein paar Bekannten ins Hotel und wir assen etwas.


Gegen 19.30 Uhr hieß es dann wieder ab zum Maritim. Es standen noch zwei Panels an: Nichele Nichols und Robert Picardo. Da ich allerdings, als ich im Maritim ankam und einige mir die Situation bei der Autogrammstunde schil-derten, verging mir irgendwie die Lust, denn wenn ein Schauspieler schon in der Autogrammstunde so beansprucht wird, kann aus dem Panel nicht viel werden. Außerdem ging auch die Kondition langsam dem Ende zu, denn ich hatte auch nicht besonders viel getrunken bzw. gegessen an dem Tag. So ruhte ich mich in dieser Zeit aus.


Kurz nach 22.00 Uhr begann dann die Party. Bis dahin hab ich die neuen Kontakte gefestigt und auch Adressen ausgetauscht. Damit ich wenigstens noch ein bisschen Partyluft schnuppern konnte, gab ich Alidar bescheit, der keine weiteren Ambitionen weiter machte großartig auf der Party aktiv zu sein, sich darum zu kümmern, das Leeta rechtzeitig da war.


Wer zu guter Letzt zu eng mit der Zeit handelte war ich.


Ich brauchte leider zu lange um mich von allen zu verabschieden und die Sachen zu holen, so das wir das Shuttle zum Raumhafen verpassten und einen 4 Personentransporter (Taxi) nehmen mussten. Da es nicht so teuer war übernahm ich zum Ausgleich die Rechnung.


Am Raumhafen angekommen warteten wir noch ein paar Minuten auf unsere Transporter. Leeta nahm einen Bayoranischen (ICE) und Alidar und ich wählten die billigere Variante, einen cardassianischen (Nachtzug) was sich später als etwas großer Fehler herausstellte.


Beide hatten aber verspätung. Als unserer dann kam stiegen wir ein und suchten nach unserem Abteil. Dummerweise mussten wir durch ein Abteil durch, wo sich eine Horde betrunkener Klingonen befand, denen weder ein Tribble, noch ein Romulaner Angst einjagte, so das wir kehrt machen mussten um lebendig zu bleiben. Da ich mit sowas nicht wirklich rechnete, da von einer diplomatischen Mission die Rede war, ließ ich meine Waffen, wie Alidar,. Zu Hause.


Nach intensiver Beratung riefen wir die Sicherheit, die uns 10 Minuten später sicher durch das Abteil führte.


An unseren Plätzen angekommen, erhoffte ich mir von diesem Tag ruhe und Frieden. Ich war schon langsam ins Land der Träume abgeglitten, als ich ein ächzen hörte.


„Wasser, Wasser“


Ich schaute auf und hoffte auf einen komischen Traum, doch neben mir hing der Romulaner vollkommen fertig von dem Tag und hatte keine Flüssigkeit mehr in irgendeiner Flasche. Da ich auch nichts mehr hatte, ließ ich mich breitschlagen und suchte mit ihm die Speiseabteilung. Leider mussten wir nach ca. 3 Minuten erfahren, das diese erst im nächsten Raumdock, ca. 10 Minuten entfernt, aufgefüllt wird und so zogen wir unverrichteter Dinge wieder ab.


Nach 15 Minuten machten wir uns erneut auf die Suche, nachdem ich fast Ohrenschmerzen bekam, wie wehleidig doch Romulaner sein können, und wurden fündig. Nach einer halbstündigen Stärkung kam ich dann endlich zu meinem Schlaf.


Vor gut einer halben Stunde erwachten wir wieder und sitzen nun, der Romulaner mit den inzwischen doch wacheren Augen und ich, da und beenden gleich unser Frühstück.


Vor uns liegen ein paar erholsame Tage bei Fähnrich Leeta.

U.S.S. DANUBIA

MISSIONSBERICHT