Ausflug nach Immenreuth

Samstag, 5. Juli 2003

Autor: Captain Sägg J. Dii



Mission: „Zurück in die Zukunft“ - Ausflug nach Immenreuth



Angeleiert wurde diese Unternehmung von unserem Qumpfer, der seit Jahren eifriger Besucher dieses Familienzeltlagers ist. Nachdem heuer das Motto „Zurück in die Zukunft“ gewählt worden war, sollte unsere Anwesenheit dem Ganzen einen futuristischen Touch geben. Konzens, Sägg und Ui’La, das Blech, KaRe, Qorat, Sut puS, Fryz und ich machten uns auf den Weg.


Nach lustiger Fahrt mit Frühstückszwischenstation in einer Autobahnraststätte (wo es übrigens laut Speisekarte ein „Winnie-Menü“ gab, nur mal so nebenbei bemerkt) kamen wir gegen 10 Uhr am Zeltplatz in Immenreuth an.


Der Aufmarsch mit Fahne (damit jeder wußte, wer die Fremdlinge waren) erregte positive Aufmerksamkeit: Ein herzliches Hallo schallte uns von Jung und Alt im Lager entgegen. Das Lager war sehr einfallsreich hergerichtet, mit einem großen Raumschiff in der Mitte und kleinen selbstgebastelten Ufos, die von den Zeltgestängen herabhingen


Anfangs wußte zwar keiner so recht, was durch unsere Anwesenheit zu erwarten war, aber nachdem wir nach und nach unsere Masken, Gewänder und sonstige Utensilien angeschleppt hatten, wuchs die Neugierde immer mehr.


Vor allem von den Kindern, kamen Fragen über Fragen, die wir geduldig beantworteten. In vereinfachter Form erklärten wir die Herstellung der Masken, die Art der Materialien, warum wir das Ganze machten, wie man sich schminkt, welche Masken in welcher Serie/Film vorkamen u.v.m. – und siehe da: viele Rassen waren den Kiddies, aber auch den Erwachsenen durchaus bekannt


 Es dauerte nicht lange, da kam das erste zaghafte: „Ich will auch mal wie ein Alien aussehen“ und „machst du mir auch so eine Maske“. Das war natürlich nicht möglich, aber kurz darauf liefen ein paar Vulkanier im Lager rum, denn wir hatten mehrere Paar Ohren dabei und mit Kohlestift waren schnell passende Augenbrauen gemalt. Der Bann war nun gebrochen, Ohren reichten bald nicht mehr und so kamen wir auf die glorreiche Idee, den Kindern „Latex-Verletzungen“ anzupassen. Dies erwies sich als der Renner schlechthin und bald darauf sah das Lager wohl eher wie ein Lazarett aus.


 

Nach einem hervorragendem Mittagessen (Geschnetzeltes mit Reis und Salat und Pudding als Nachspeise), bei dem unsere Klingonen die Glaubwürdigkeit der elterlichen Erziehungsgrundsätze ins Schwanken gebracht hatten („Klingonen essen immer mit den Fingern“, Zitat und Anschauungsbeispiel Sut puS) machten wir uns ans Schminken.  Hierbei wurde vor allem das Interesse der Erwachsenen geweckt (die Kinder waren zwischenzeitlich ja selig mit ihren Verletzungen und die Fragen waren auch schon alle beantwortet).


Sobald wir alle fertig angeschminkt waren,  wurde eine Fragestunde arrangiert, wo noch einmal die verschiedenen Rassen sowie die Aktionen im Club vorgestellt wurden. Hierbei hat uns sehr gefreut, dass die Lagerbewohner unser Engagement ohne Ausnahme mit ehrlichem, freundlichem Interesse betrachtet haben und uns nicht, wie schon so manchesmal passiert, mit Voreingenommenheit begegnet sind oder alles als “Blödsinn“ abgetan haben. Diese positive Reaktion fanden wir spitze! Danke


 

Anschließend führten wir im Filmzelt (ja, hier gab es Laptop, Beamer und eine große Sound-Anlage, schließlich ist es ein Zeltlager der Zukunft!) unsere Diashow über Clubaktivitäten im vergangenen Jahr vor. Auch hier großes Interesse und mit ein paar Erklärungen zu den einzelnen Bildern konnte man das Ganze auch als Aussenstehender gut nachvollziehen.


Nach ein paar Fotos mit Aliens, um die wir noch gebeten wurden, ging es zum gemütlichen Teil über und wir ließen den ereignisreichen Tag in fröhlicher Runde ausklingen


 

Alles in allem war es eine wunderschöne Veranstaltung. Wir danken den Leuten vom Ortsjugendwerkes der Arbeiterwohlfahrt Windischeschenbach noch einmal herzlich für die freundliche und unkomplizierte Aufnahme, die Verpflegung und das Interesse an unserem Club. Wir hoffen, den einen oder anderen am Regensburger Bürgerfest oder beim Tag des Kindes im nächsten Jahr wiederzusehen.

U.S.S. DANUBIA

MISSIONSBERICHT